
Die hinduistanische Ausgangsstellung, wie im Vilas Mani Manjari (S. 48) gezeigt. Hinterlinie: ह · धो · उं · व · रा · उं · धो · ह — strukturell identisch mit modernem Schach, aber mit völlig anderen Figurenbewegungen.
Schachmatt ist persisch. Schachspieler sagen es seit tausend Jahren und stellen meistens keine Fragen. Shah ist der König; Mat bedeutet besiegt, tot. Was zutreffend ist, aber etwas Älteres ersetzt hat.
Das Sanskrit-Wort für Schachmatt war Mati (माती) — von mṛta, tot. Nicht gefangen, nicht in die Ecke gedrängt: der König für tot erklärt. Bevor Shah ankam, um Schach umzubenennen, hieß es Kaani (काणी). Keines der Wörter ist hypothetisch. Beide finden sich in einem Marathi-Buch von 1937 aus Kolhapur namens Vilas Mani Manjari.
Chaturanga Bedeutet Viergliedrig §
Die vier Glieder des Chaturanga waren:
- Hastisena — Elefantenkorps
- Ashvasena — Kavallerie
- Rathasena — Streitwagenbrigade
- Padatisena — Infanterie
Die Wörter, die das Spiel Verwendet §
काणी (Kaani) — Schach. Das vor-persische Sanskrit-Wort für Schach, vor Shah.1
माती (Mati) — Schachmatt. Von mṛta, tot. Nicht gefangen. Nicht besiegt. Der König wird für tot erklärt, nicht gefangen.1
कुजी / कुंठितवधम् (Kuji / Kunthitavadhama) — Patt. Kunthitavadhama ist Trivegadacharyas Sanskrit-Begriff: die stumpfe Tötung. Im Chaturanga ist Patt eine Niederlage für die in Patt geratene Seite.2
Quelle: Vilas Mani Manjari (विलासमणिमंजरी), übersetzt von R. Kulkarni, Rajaram College, Kolhapur, 1937. Archive.org: in.ernet.dli.2015.406300